Webstatistiken wie Webalizer sind eine reine Zählfunktion aus den Logbüchern des Servers. Sie sind sicher gut genug, um einen langfristigen Trend zu zeigen, aber großen Aufschluss über das Besucherverhalten erlauben sie nicht.

Ein einzelner Besucher kann eine Seite mehrmals am Tag aufrufen oder durchsucht jede Seite. Zudem zählen die Webstatistiken jeden erdenklichen Zugriff – auch die eigenen Zugriffe und die Zugriffe auf unrelevante Seiten (z.B. wenn die Redakteure auf das Backend eines Content Management Systems zugreifen). Viel aussagefähiger ist Google Analytics.

Für die Google-Statistik braucht der Inhaber oder Webmaster der Seite einen Google-Account. Die Google-Suchseite zeigt den Link zur Registrierung oben rechts.

Nach der Registrierung bei Google Analytic gibt es einen kleinen Script-Code, der direkt an das Ende jeder Webseite kopiert wird. Wenn die Seiten in einem Content Management System liegen, dann kann der Webmaster das Script in die entsprechende Template-Datei einsetzen – ein Fünf-Minuten-Akt.

Ab jetzt beobachtet Google diese Seite. Wer also seine Seiten als reine HTML-Seiten angelegt hat, muss den Script-Code in jede relevante Seite legen. Wer mit einem Content Management System arbeitet, setzt den Script-Code in die entsprechende Template-Datei für den Seitenfuß. Hier muss u.U. der Webdesigner eingreifen.

Dafür gibt Google einmal täglich einen ausgefeilten Bericht über das Besucherverhalten, die Verweildauer auf der Seite, wiederkehrende Besucher, die eingehenden Links, die Browser der Besucher, die Fenstergröße usw..

Statistiken für Online-Medien

Die AGOF (Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung) ermittelt ebenfalls in einem aufwändigen Verfahren Besucherzahlen – “Unique User”. Die eindeutigen Besucher stellen die Anzahl der unterschiedlichen Leser einer Internetseite pro Monat fest. Diese Zahlen sind vergleichbar mit den monatlichen Lesern einer Zeitschrift.